Easy-Limited.de - Logo Mail
Skip to content

Zuerst war ich überrascht.
Dann einfach begeistert.

Existenzgründer

Seitenanfang Drucken Seite drucken

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das gilt für Existenzgründer vor allem bei der Auswahl der Rechtsform für ihr Vorhaben, die derzeit zunehmend komplexer wird. Eines aber steht fest: Haftungsschutz ist nötig wie eh und je. 

Vor allem Klein- und Kleinstgründer griffen bislang meist aus Kostengründen unverhältnismäßig oft auf Personengesellschaften wie die GbR für ihr Vorhaben zurück, denn 25.000,- EUR für eine GmbH will oder kann nicht jeder für ein neues Vorhaben aufbringen.

Die neue Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) sollte Abhilfe schaffen und verspricht Haftungsschutz schon ab einer Stammeinlage von 1,- Euro. Allerdings präsentiert sich die deutsche Antwort auf die britische Limited bei näherem Hinsehen als völlig überreglementiert (z.B. Notarzwang, Ansparzwang) und alles andere als ausgegoren - und geht damit am Bedarf vieler deutscher Kleinunternehmer und Start Ups einfach völlig vorbei. Dabei sind Vorsichtsmaßnahmen für Unternehmer wichtiger denn je:

Kein Unternehmen ist gegen Insolvenz geschützt

Zwar ist die Anzahl der Insolvenzen im Jahre 2013 erneut wieder leicht rückläufig gewesen, allerdings traf es 2013 laut Statistischem Bundesamt in Deutschland über 25.995 Unternehmen und 141.330 Verbraucher, die Insolvenz anmelden mussten. Darunter befinden sich auch viele Selbständige, die eine Regelinsolvenz abwickeln mussten, die statistisch nicht gesondert erfasst werden. 

Die überwiegende Mehrzahl der Insolvenzen (79,5 %) - 8 von 10 Fällen - betraf laut Creditreform sehr kleine Unternehmen mit weniger als 5 Mitarbeitern und als Hauptgrund für das Scheitern wird die schlechte Zahlungsmoral von Kunden angegeben, was Unternehmen mit ohnehin dünner Kapitaldecke oft nicht abfedern können. 

Eine Privat- oder Regelinsolvenz ist in Deutschland sehr langwierig

Die Konsequenzen eines Konkurses sind für Unternehmer ohne Haftungsschutz einschneidend, denn nach wie vor bleibt eine Privatinsolvenz bzw. Regelinsolvenz im Gegensatz zur Insolvenz einer Kapitalgesellschaft ein schwieriges Unterfangen: Im Gegensatz zu anderen EU-Ländern erstreckt sich die Abwicklung solcher Insolvenzen in Deutschland auf sag und schreibe sechs Jahre (so genannte Wohlverhaltensphase) in denen alle Einkünfte überhalb der Pfändungsgrenzen an die Gläubiger angeführt werden müssen. In der Regel wird damit auch ein geschäftlicher Neustart während dieser Zeit vereitelt oder stark erschwert, da kein Geld mehr für den Aufbau des Geschäfts übrig bleibt.

Eine Limited Company ist in Deutschland derzeit nach wie vor eine der günstigsten und schnellsten Möglichkeit die private Haftung für Ihre berufliche Aktivitäten auszuschließen - und das völlig ohne überflüssige Kinkerlitzchen und Restriktionen seitens der deutschen Gesetzgebung - und bereits ab 199,- EUR.