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Zuerst war ich überrascht.
Dann einfach begeistert.

eBusiness - Schutz gegen Abmahnungen

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Fast jeder Webseiten- oder Online-Shopbetreiber hat schon einmal leidige Erfahrungen damit machen müssen: Abmahnungen durch Rechtsanwälte oder Abmahnvereine.

Im Online-Geschäft und auf Auktionsplattformen wie ebay.de gehören sie seit Jahren schon fast zum Alltag. Anstatt abzuebben, nimmt die deutsche Abmahn-Unsitte, die in anderen Ländern nach wie vor ihresgleichen sucht, jedoch kontinuierlich zu. Fast monatlich nehmen Abmahnungen im Internet neue und extremere Formen an - kein Wunder, denn schließlich wird mit Abmahnungen kräftig verdient. Und das in der Regel für nichts.

Rechtliche Grauzonen werden ausgenutzt

Nicht nur tatsächliche Rechtsverstöße wie etwa fehlende Impressums-Angaben, fehlende Hinweise auf das Widerrufsrecht oder die Verwendung fremder Fotos werden derzeit bevorzugt abgemahnt. Wesentlich öfter profitiert das Gros der Abmahnanwälte oder auch -vereine von einer unklaren Rechtslage und einer rechtsmissbräuchlichen Auslegung dieser und nutzt vor allem rechtliche Grauzonen ausgiebig und unverblümt aus.

Einer Umfrage des Kölner Unternehmens Trusted Shops unter 700 Online-Händlern zufolge fühlen sich inzwischen fast die Hälfte der Online-Shopbetreiber in ihrer Existenz bedroht, denn während der finanzielle Schaden bei der Hälfte der in der Erhebung untersuchten Abmahnungen "nur" bei 1500 EUR lag, hatten 10 Prozent der Abgemahnten einen Schaden von über 10.000 EUR bis 20.000 EUR oder mehr zu beziffern - Forderungen, die meist wettbewerbsrechtlichen Ursprungs sind, und die von Kleinunternehmern in der Regel dann nicht mehr zu bewältigen sind und die in diesem Fall tatsächlich zum Konkurs führen können.

Auch hier sind kleine Betriebe oder Ein-Mann- bzw. Ein-Frau-Unternehmen besonders betroffen, die sich keine eigene Rechtsabteilung oder einen bei solchen Streitwerten sehr kostspieligen Anwalt leisten können oder wollen.

Limited Company als Webseitenbetreiber

Eine Limited Company kann zwar keine Abmahnungen verhindern und auch sollte man zunächst alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Abmahnern erst gar keinen Anlass zu bieten. Dennoch verbleibt immer ein Restrisiko, das sich mit einer Limited Company, die als Webseitenbetreiber auftritt, ganz einfach eliminieren lässt.

Denn auch hier bietet eine Limited Company zuverlässigen Haftungsschutz, der vor Übergriffen auf das Privatvermögen des oder der Webseitenbetreiber zuverlässig schützt: Wenn eine Abmahnung aufgrund der Höhe nicht bezahlt werden kann, geht schlimmstenfalls die Firma in Konkurs, nicht aber der Gewerbetreibende selbst.

Möglich und sehr elegant ist auch die Auslagerung der Aktivitäten im Internet auf eine eigene Tochter- oder Parallelgesellschaft, die sich für den Internetauftritt verantwortlich zeichnet und die so Übergriffe von Abmahnern auf das eigentliche Hauptunternehmen vereitelt. 
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Hinweis: Eine in Deutschland betriebene Limited eignet sich hingegen nicht zur Umgehung deutscher Gesetzesvorschriften im Hinblick auf Webauftritte. So können beispielsweise Jugendschutzvorschriften oder Ähnliches nicht umgangen werden. Nur wenn die Gesellschaft tatsächlich außerhalb von Deutschland betrieben wird, finden deutsche Gesetze hier keine Anwendung.