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Irische Limited - was ist das?

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Eine irische Limited ist das irische Gegenstück zur deutschen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). GmbHs sind in Irland unbekannt. Statt dessen gibt es Limited Companies.

Im Gegensatz zu einer deutschen GmbH sind für die Gründung einer irischen Limited kein Notar und auch kein Stammkapital notwendig. 1,- € pro Anteilseigner genügt. Durch die Eintragung der Limited in das irische Handelsregister entfaltet sich der Haftungsschutz für die Inhaber, die ab dann nicht mehr mit ihrem Privatvermögen haften müssen, da alle Geschäfte nach der Gründung über die Limited abgewickelt werden, die bei Ansprüchen aus Verträgen für die Verbindlichkeiten haftet. Im Falle einer Insolvenz wird einfach die Limited im Zuge eines Insolvenzverfahrens aufgelöst. Das Vermögen der Inhaber bleibt hingegen unangetastet. 

Für die Verwendung in Deutschland wird im Anschluss an die Gründung in Irland eine Zweigniederlassung Vorort angemeldet, die fortan der Dreh- und Angelpunkt der geschäftlichen Aktivitäten ist. Dabei gibt es hinsichtlich der Anmeldung keinerlei Unterschiede zu einer britischen Limited. Der irischen Limited kommt deshalb sehr zugute, dass es britische Limiteds in Deutschland schon seit über 15 Jahren gibt, so dass das Prozedere für deutsche Behörden und Banken inzwischen alles andere als ein Novum ist.

Da es aus deutscher Sicht egal ist, aus welchem EU-Land eine ausländische Kapitalgesellschaft stammt, und das Herkunftsland keine Rolle spielt im Hinblick auf die rechtliche Anerkennung, werden die britische und irische Limited in Deutschland nach den gleichen Regeln behandelt, was die irische Limited zu einer gleichwertigen Alternative zu britischen Limited macht, die sich in der Handhabung so gut wie gar nicht davon unterscheidet.